Leserbriefe : Religionsunterricht ist unverzichtbar

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„Schulsenator will Ethik als Pflichtfach“ vom 17. September 2004

Hier in Jerusalem, der Stätte der Vielfalt der Religionen und zugleich beispielhaft für das Miteinander und Gegeneinander, spürt man das Erfordernis eines Religionsunterrichtes, der den Namen auch verdient, besonders deutlich. Der konfessionsgebundene Unterricht ist nicht nur unbefriedigend, sondern er vertieft die Glaubensgräben. Was wir brauchen, ist eine fundierte Aufklärung über die unterschiedlichen Religionen und deren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben, insbesondere aber eine Verdeutlichung der Gemeinsamkeiten. Das Fach Ethik ist verzichtbar.

Jens Krause, Staatssekretär a. D., zzt. Jerusalem, Israel

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