Leserbriefe : Senat ließ sich von der BVG erpressen

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„Öfter mal regieren“ vom 17. Juni 2005

Der zitierte „Mentalitätswechsel“ betrifft möglicherweise den Regierenden. Aber nicht die Senatspolitik. Außerdem hat es die Gewerkschaft mal wieder wie zur Zeit üblich – geschafft, mit einer „Bestandsgarantie“ das Problem eines personallastigen, zu teueren und nicht allzu sehr am Kunden orientierten Unternehmens weit in die Zukunft „2020“ zu schieben. 2008, zum Ende des Monopols, hat die Gewerkschaft dann die entsprechende Plattform, sich wieder als Blockierer zu betätigen. Mentalitätswechsel?

Wolfgang R. Irmscher, Langenhagen

„Einigung in letzter Minute“

vom 17. Juni 2005

Ich hätte gerne gewusst, wie sich Verdi die Zukunft der BVG-Angestellten vorstellt, wenn ab 2008 der ÖPNV europaweit ausgeschrieben werden muss und die BVG nicht den Zuschlag erhält, weil sie zu teuer ist. Werden dann die BVGer auf Kosten der Berliner Steuerzahler bis 2020 in den bezahlten Urlaub geschickt, oder wie hat sich Verdi das vorgestellt? Haben wir in Berlin so viel Geld übrig, dass der Berliner Senat so einfach der Erpressung (Androhung eines unbefristeten Streiks) nachgibt?

Manfred Durhak, Berlin-Moabit

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