Leserbriefe : Sicherheit darf kosten

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Betrifft: „Tod im toten Winkel“ vom 24. März

Meine tiefste Anteilnahme gilt der Mutter, deren Schmerz und Verzweiflung über den Tod ihres neunjährigen Jungen sicher grenzenlos sind. Aber auch für den LkwFahrer wird das Leben nicht mehr so sein wie vorher. Schuldzuweisungen nutzen hier nichts und machen das Kind nicht wieder lebendig. Unsinnig auch Diskussionen darüber, ob Kinder erst ab zehn Jahren alt genug sind, sich dem öffentlichen Straßenverkehr auszusetzen, wie das Schicksal des 59-jährigen Berliners zeigt, der am gleichen Tag unter ähnlichen Umständen den Tod fand! Wir tragen die Verantwortung sobald wir ein Fahrzeug bedienen, und es sollte doch wohl außer Frage stehen, dass die Sicherheit unserer Kinder oberste Priorität hat, koste es was es wolle!

Monika Bachmann, Berlin-Charlottenburg

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