Leserbriefe : Sofort Handys schalten

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Betrifft: „Streit um 6,5 Milliarden Euro“ vom 19. Februar 2004

Was mich seit langem wundert: Warum ist die Maut nicht Handybasiert? Allerdings müssten dann alle Ein- und Ausfahrten der Autobahnen durchnummeriert werden. Diese Nummer wäre dann der erste Teil der SMS an die Gebührenstelle. (Nummerierungen gibt es ja fast schon überall). Die zweite Eingabe wäre eine ID-Nummer, für deutsche LKW´s eventuell das Kennzeichen, andere bekommen diese (ID) auf Wunsch an der Grenze. Jeder LKW-Fahrer hat doch heute ein Handy, allein schon aus Gründen der Logistikoptimierung, also kein Thema.

Die SMS gelangen so in eine Datenbank und werden entsprechend abgerechnet. Die Überprüfung kann über viele Wege geschehen, zum Beispiel über die Frage, ob die Einfahrt innerhalb der Sendezelle liegt. Abfragen, ob ein gewisser LKW für seine Fahrt angemeldet ist, kann die Polizei über die Datenbank einrichten. Vielleicht sponsern die Telefonfirmen ja die Datenbankbereitstellung, sie haben dafür die Mehreinnahmen durch die SMS. Eigentlich simpel, so simpel dass man doch fragen darf, warum man jetzt schon so ein erhebliches Minus mit dem jetzigen Versuch eingefahren hat. Oder? Nur so ein Gedanke.

Dieser Gedanke wurde auf Anfrage beim Stolpe-Ministerium auf Eis gelegt. Leider bedarf es auch bei Zwischenlösungen einer langen Ausschreibungsprozedur.

Volker Sassmannshausen, Berlin-Kreuzberg

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