Leserbriefe : Solidarität erfordert manchmal Opfer

Zur Ankündigung von Nokia, das Handywerk in Bochum zu schließen

Ich habe bisher immer Nokiahandys benutzt. Sie waren gut zu nutzen, auch für alte Menschen wie mich. Aber das Handeln dieser Firma hat mich eines Besseren gelehrt. Ich bin zu einer anderen Firma gewechselt. Das war zwar mit Kosten verbunden, aber manchmal muss man aus Solidarität auch Opfer bringen. Das ist meine Meinung. Ich hoffe, viele andere Menschen haben diese auch. Ich möchte meine Selbstachtung nicht verlieren und verzichte lieber auf ein paar andere Kleinigkeiten. Vielen Dank für die gute Berichterstattung in Ihrer Zeitung.

Christa Marzahn,

Berlin-Reinickendorf

Der öffentlichen Wirkung eines Politiker ist es anscheinend dienlicher, zum Verlust von 2000 Arbeitsplätzen viele Stellungnahmen abzugeben, anstatt im Vorfeld für attraktive Rahmenbedingungen zu sorgen, die dies verhindert hätten.

Hans-Jürgen Hube,

Berlin-Waidmannslust

Wer kann so weltfremd sein zu glauben, dass es Manager in Helsinki interessiert, ob in Deutschland ein paar Leutchen ihren Job verlieren? Hat das deutsche Manager bei ihren Entscheidungen über Standortfragen bekümmert? Vielleicht vergisst „man“ sowas ja lieber: Nach der Wende wurden bekanntlich Standorte in den neuen Ländern eher aufgegeben, statt sie zu stützen. Und jetzt ist der Jammer über die sozialen Probleme groß, Arbeitslosigkeit, Abwanderung der Frauen …

Dr. Holger Nickel, Hohenwerbig

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