Leserbriefe : Sparen ist das Gebot

Zum Interview mit dem ehemaligen

SFB-Intendanten Günther von Lojewski über die Einstellung von Radio Multikulti durch den RBB

Günther von Lojewski verweist darauf, dass der SFB seinerzeit Radio Multikulti betrieb, obwohl der Sender 160 Millionen Mark „Negativkapital“ hatte. Und er erzählt, dass ihm das auch deshalb gelungen sei, weil er beim damaligen Sozialminister Norbert Blüm betteln gegangen sei.

Für Günther von Lojewski sind dies Argumente dafür, dass der RBB trotz seines zu erwartenden Fehlbetrags von 54 Millionen Euro an Radio Multikulti festhalten sollte.

Hier unterscheidet sich tatsächlich die damalige Unternehmensführung von der heutigen. Die RBB-Geschäftsleitung wird angesichts des Etatlochs von 54 Millionen Euro weder Schulden machen, noch zum Staat betteln gehen, sondern konsequent sparen. Das ist ein schmerzhafter Prozess, aber ein Gebot seriösen Wirtschaftens.

Ralph Kotsch

Unternehmenssprecher des RBB,

Berlin-Charlottenburg

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