Leserbriefe : Sprache integriert

„Deutsch ungenügend: Türken dürfen nicht einreisen / Seit das neue Zuwanderungs-

gesetz gilt, ziehen weniger Ehegatten nach Berlin“ von Claudia Keller

und Fatina Keilani vom 30. Mai

Meine Frau ist Deutsche, „mit Migrationshintergrund“, sie besuchte bereits im Ausland, wo ich zeitweise arbeitete, das dortige Goetheinstitut, um Deutsch in den Grundzügen zu lernen. Nach 7-jährigem Aufenthalt in Deutschland schloss sie mit dem großen Sprachdiplom des Institutes ab. Das Einbürgerungsgespräch wurde im Jahr 2003 in deutscher Sprache geführt. Die Kenntnisse über Deutschland in Politik, Literatur, Wissenschaft und Wirtschaft empfand sie als notwendig, nützlich und eine Bereicherung. Natürlich lebt sie in zwei Welten, emotional an die Familie im Herkunftsland gebunden aber ihr Bekenntnis zu Deutschland ist eindeutig, weil sie das Land in Europa versteht und erkennt, wie die Leute ticken. Wer dazu nicht bereit ist, soll wegbleiben! Bildungsferne oder Analphabeten stellen keine Bereicherung dar, das zeigen die Erfahrungen mit diesen in kollektiven Parallelgesellschaften bereits lebenden „Deutschen mit Migrationshintergrund“ und Ausländer! Europa kann nicht zur Schule für Muslime werden, denn zu viele sind Bildungsverweigerer, weil Bildung keinen oder nur einen geringen Stellenwert in den meisten Herkunftsländern hat. Leider stellt der Islam kein Regulativ dar, weil er diese traditionell-archaischen Strukturen zur Anbindung an den Koran lediglich ausnutzt und nicht zu überwinden hilft.

Klaus Katzur, Berlin-Zehlendorf

Wir beklagen, dass so wenige Türken in Deutschland Deutsch können und dadurch die Integration erschwert wird. Wir wissen, wie katastrophal sich die Wiederholung dieses Problems durch immer neue sprachunkundige Zuzügler auf diese und – vor allem! - auf deren Kinder auswirkt. Deshalb muss der Sprachtest beibehalten werden. Wer zu uns kommen will, muss Deutsch lernen.

Ist es nicht in Wirklichkeit ausländerfeindlich, wenn der Berliner Grünen- Fraktionschef per Gericht verhindern will, dass unseren Migranten Deutschkenntnisse zuzutrauen sind, damit sie in unserem Land ankommen?In Kanada ist es selbstverständlich, dass nur gut ausgebildete Fachkräfte ins Land gelassen werden, die auch sofort die Sprache zu erlernen haben. Dort ist die Integration viel problemloser und kein Fall für die Sozialbehörden, wie meistens bei uns.

Joachim Burkart, Berlin-Frohnau

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