Leserbriefe : Stierkampf ist grausam

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Betrifft: „Ich sprang auf und rief: Töte ihn!“ vom 9. November 2003

Ebenso wie der Autor Paulo Coelho sind wir öfter bei Stierkämpfen und Stierfesten zugegen, allerdings um deren Grausamkeit zu dokumentieren. Wir teilen die romantisch verklärte Sichtweise des Autors nicht. Was wir sehen, ist, wie sich Psychopathen auf vorher „entschärfte“ Tiere stürzen, deren einziger Mangel es ist, als Kampfstier geboren worden zu sein, in einem Land, wo einige Sadisten sich mit kirchlicher und staatlicher Billigung voll ausleben können. Jeder Zuschauer, der diese blutrünstigen und gestrigen Spektakel mit seinem Eintrittsgeld unterstützt, macht sich zum Mittäter.

Mechthild Mench,

Initiative Anti-Corrida, München

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