Leserbriefe : Strittig

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Betrifft: „Witziger als der Gegner“ vom 12. November 2003

Ihren Artikel über Michael Moore fand ich unfair. Ihm vorzuwerfen, dass „die Fakten oft nicht stimmen oder falsch eingeordnet werden“, ist lächerlich im Vergleich zu der Verlogenheit der BushRegierung. Die Medien in den USA, die rechts eingestellt sind, bieten ihre Version der Wahrheit in recht populistischer Weise. So ein Stil kommt gut in den USA an. Warum darf Michael Moore nicht etwas übertreiben, wenn er dadurch mehr Leute erreichen kann? Er will einen Anstoß geben. In einem Artikel im Tagesspiegel wurde er einmal als eine Mischung aus Ralph Nader, Noam Chomsky und Homer Simpson beschrieben. Ich fand diese Beschreibung treffend. Lassen Sie ihn uns ruhig provozieren und inspirieren!

Linda Pawlowski, US-Amerikanerin, Berlin-Charlottenburg

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