Leserbriefe : Tolerierte Intoleranz

Berichterstattung über Gebete in Schulen

Der Islam diskriminiert Frauen, was selbst „aufgeklärte" Moslems inzwischen offen anprangern. Der Islam predigt Gewalt gegen Andersgläubige und ist intolerant gegen jeden, der sich nicht den „Werten" des Koran unterwirft. Es gibt wohl kaum einen Punkt, in dem die islamische Religion nicht mit unserem demokratischen Grundgesetz kollidiert. Doch statt eines Verbots dieser totalitären Doktrin führt man diese als Fach in deutschen Schulen ein. Toleranz, auch religiöse, ist eine wunderbare Sache. Doch die absolute Intoleranz, wie sie uns im Islam begegnet, zu tolerieren und zu fördern, ist Dummheit ohnegleichen! Wie groß war das Geschrei wegen 6.000 Scientologen, die mit ihrer faschismus-ähnlichen Organisation die Grundfesten dieser „streitbaren" Demokratie zu erschüttern drohten.

Stefan Gläser, Berlin-Frohnau

Fassungslos nahm ich zur Kenntnis, dass das Diesterweg-Gymnasium dabei ist, eine weitere Barriere gegen den islamischen Djihad zu kippen. Ich stelle mir schon vor, wie die Lehrer ihre Köpfe rauchen lassen, um Klassenarbeiten und Unterrichtszeiten in Einklang mit den Gebetszeiten zu bringen. Was kommt als Nächstes? Befreiung der Mädchen vom Sportunterricht? Aufgabe der Koedukation? Warum weist nicht jemand diese Aktivisten darauf hin, dass ihre Religion dem Buchstaben nach gegen die Menschenrechte verstößt und privat gelebt werden sollte und zwar so, dass sie nicht mit unserem Recht kollidiert.

Michael Reim (Lehrer für Ethik),

Berlin-Charlottenburg

Die möglicherweise gut gemeinte Toleranz eines Verwaltungsrichters zerstört alle Bemühungen der Gesellschaft und der Politik um Integration. Es ist nämlich in keiner Weise integrativ, wenn muslimische Schüler in Richtung Mekka betend ihre Pausen nutzen. Hinzu kommt, dass es zwei Gebetsräume geben müsste, weil der Koran ja vorgibt, dass Frauen und Männer getrennt beten müssten! Es ist auch nicht integrativ, wenn muslimische Kinder vom Sportunterricht befreit werden (müssen) und kleine Mädchen mit Kopftuch zur Schule gehen. Es ist Realität, dass dieses Land eine bedeutende muslimische Gemeinschaft hat. Es sollte aber Konsens sein, dass bestimmte Bereiche von religiösen Einflussnahmen außen vor bleiben. Dazu gehört vor allem die Schule!

Dr. Hilâl Öztürk, Bremen

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