Leserbriefe : Unangebracht

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Betrifft: „Italiens Premier denkt nicht an Entschuldigung“ vom 5. Juli 2003

Der Ausfall und die nachträglich uneinsichtige Haltung Silvio Berlusconis haben eines einmal mehr bewiesen: Der italienische Regierungschef weiß immer noch nicht so recht, zwischen privaten und beruflichen Dingen zu trennen. Die Frage nach den Folgen für „bella Italia“ spielt für ihn scheinbar dabei keine so wichtige Rolle. Anderweitig ist die fehlende Entschuldigung nicht zu erklären. Moralische Kritik mit dem Fingerzeig, wie sie insbesondere die politische Linke in Deutschland liebt, ist dennoch unangebracht. Auch deutsche Regierungschefs haben sich in jüngerer Vergangenheit über geltendes Recht hinweggesetzt.

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

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