Leserbriefe : Unverfroren

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Betrifft: „Der Fall Welteke: Nachfolger gefragt“ vom 10. April 2004

Den Briefausschnitt musste ich dreimal lesen, um zu glauben, mit welcher Unverfrorenheit der Sohn Hans seine Argumente vorbringt. Wenn wir uns schon an die Maßlosigkeit unserer Politiker und Wirtschaftsträger gewöhnen müssen, so ist es unfassbar, dass nunmehr die zweite Generation, samt Anhang, mit einbezogen wird. Die vorliegende Konstellation der Einladung lässt tiefe Rückschlüsse auf die Ethik des Vaters zu. Der Sohn hat sich selber diskriminiert.

Si tacuisses philosophus mansisses (Hättest du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben).

Albrecht Schmidt-Elsner, Berlin-Dahlem

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