Leserbriefe : Verschleuderte Sitzungsgelder

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Betrifft: „Die 13 im Blick“ im Tagesspiegel vom 10. April 2003

Da gibt die gedungene Expertenkommission zur „Reform“ des Gesundheitswesens ihre Ergebnisse bekannt. Und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt freut sich, dass diese Kommission zu dem gleichen Ergebnis wie die Regierung gekommen ist. Was für ein Wunder. Das ist ja wohl an Zynismus und Verdummung nicht mehr zu überbieten.

All die schönen Sitzungsgelder für die Kommission. Anstatt sie zu verschleudern, hätte man sie sinnvoller nutzen können.

Und das jetzt vorgelegte Ergebnis? Wie bequem, all die Gesundheitslasten dem schwächsten Glied aufzuerlegen. Gesundheit werden sich bald nur noch Begüterte leisten können. Wer wenig Geld hat, der stirbt halt früher. Wie war doch gleich noch die Eidesformel der Ministerin?

Werner Holzfuß, Berlin

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