Leserbriefe : Vorsicht: Dopinggefahr!

„Stil-Offensive / Bitte mehr Mut zur Stirn! Esther Kogelboom würde gerne mit Magnin in der Natur grillieren“ vom 13. Juni

Eher beunruhigend zu erfahren, dass Frauen sich sogar beim Fußball noch gedanklich mit den Geheimratsecken der Männer auseinandersetzen und selbst Behandlungstendenzen studieren. Beim Thema Koffein-Komplex kann ich indes für den Schweizer Nationalspieler Magnin die Begründung für den Verzicht auf Koffein-Shampoo geben. Ich habe mein Haarwasser noch mal studiert, darauf der (für Frauen unsichtbare) Hinweis für Leistungssportler: „Coffein-Complex kann im Haarfolikel nachgewiesen werden“ :-)

Christian Borchard,

Berlin-Prenzlauer Berg

„Trotzdem kein Fähnchen ans Fahrrad!“ von Hans-Christian Ströbele vom 8. Juni

Hans-Christian Ströbele versucht, dem Leser einen Einblick in seine Gedanken- bzw. Gefühlswelt zu geben. Das ist ihm leider nicht gut gelungen. Zwei wichtige Antworten bleibt er völlig schuldig: Ist er ein Fan der deutschen Fußball-Nationalmannschaft? Ist er ein Patriot? Verneint er beide Fragen, dann ist es doch völlig klar, dass er sich kein Fähnchen ans Fahrrad steckt. Bejaht er eine oder gar beide Fragen, dann hätte er ausführlicher werden können.

Findet er das Fähnchen blöd oder peinlich (unpolitische Begründung)? Oder findet er es wegen der deutschen Geschichte gefährlich (politische Begründung)? Warum ist Schwarz-Rot-Gold geschichtlich vorbelastet? Wie denkt er über Vereinsfahnen (z. B. Hertha BSC), und wo liegt für ihn der Unterschied zur Deutschland-Fahne? Hat er, als er Schüler war, seine Schulmannschaft angefeuert, und wenn ja, was ist hieran anders als die Unterstützung der DFB-Elf?

Jens Halama, Berlin-Rosenthal

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