Leserbriefe : Vorwürfe gegen Retter waren vorgeschoben

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„Der Brandstifter war erst zwölf“ vom 17. August und „Der Junge litt unter tödlicher Langeweile“ vom 18. August 2005

Nachdem jetzt klar ist, dass ein Kind jener Bewohnerfamilie, die der Feuerwehr die heftigsten Vorwürfe machte, den Brand verursacht hat, erscheinen die Forderung nach fremdsprachigen Ansagen, nach externen Panikvermittlern usw. rückblickend als peinlicher Aktionismus. Hier ging es der Familie offenbar nur darum, von ihrem Sprössling abzulenken. Aber Behörden und auch Teile der Presse sprangen wieder mal artig über das Stöckchen, das man ihnen hinhielt…

Jan Ackermann, BerlinWilmersdorf

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