Leserbriefe : Wer schummelt, fällt durch

Zur Wiederholung der Matheklausur für den Mittleren Schulabschluss in Berlin

Die Schüler müssen diese Abschlussarbeiten schreiben, um ihren Mittleren Schulabschluss zu bekommen. Da führt kein Weg dran vorbei. In jeder Arbeit seit Beginn ihrer Schulzeit bedeutet schummeln und dabei erwischt zu werden, eine Sechs oder nicht bestanden.

Ich denke, nach diesem vielen Wind, um etwas, was sich – so ärgerlich und peinlich wie es ist – nun mal nicht ändern lässt, wird die Berliner Bildungslandschaft ein weiteres Mal von anderen Bundesländern belächelt.

Angela Michaelis, Berlin-Steglitz

„Matheprüfung: Bewertung weniger streng“ vom 26. Juni

Es bedarf doch einiger Erklärung, wie ein HU-Angestellter unabhängig sein kann, wenn die Humboldt-Universität direkt dem Bildungssenator unterstellt ist. Haben wir denn eine andere Bewertung erwarten können?

Es geht hier um die Realschüler und wer kann es besser beurteilen, als ein Realschullehrer, einer aus der Praxis. Diese Möglichkeit, einen Realschullehrer eines anderen Bundeslandes zur Beurteilung des Schwierigkeitsgrades einzusetzen, das nenne ich gerecht. Das Herr Joachim Richter die Behauptung aufstellt, dass die Arbeit das anzustrebende Niveau der 10. Klasse keinesfalls überschreite, mag aus der Sicht eines Mathematiklehrers eines mathematisch geprägten Gymnasiums durchaus nachvollziehbar sein, aber ist für normale Haupt- und Realschüler ein Hohn. Nicht jeder Realschüler möchte sich mit dem MSA einen Platz im Gymnasium erkämpfen. Der Mehrheit wird durch diese Vorgehensweise ein Ausbildungsplatz verwehrt oder erschwert. Vielen Dank, Herr Zöllner !

Eleonore von Bismarck,

Berlin-Wilmersdorf

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