Leserbriefe : Wer Tacheles redet, hat kaum eine Chance

„Meine Kippa liegt im Ring / Warum ich

für das Amt des Präsidenten des

Zentralrates der Juden kandidiere“

von Henryk M. Broder vom 22. Oktober

Bravo, Herr Broder! Bravo für Kandidatur und Ihre Zeilen!

Ich schätze Herrn Broder als klugen und streitbaren Journalisten, der weiß, wovon er redet. Jeden einzelnen Punkt seiner Streitschrift und seines Programms kann ich unterschreiben. Demgegenüber habe ich von der gegenwärtigen Präsidentin des Zentralrates der Juden schon lange kein Wort mehr gehört, das mir etwas bedeutet hätte, ganz zu schweigen vom Sekretär des Zentralrates, der mit seinem Verhalten eine Zumutung für alle Deutschen ist, die den jüdischen Mitbürgern gegenüber wohl gesinnt sind. Ich drücke Herrn Broder beide Daumen! Wer so viel Tacheles redet, wird aber wohl keine Chance haben. Trotzdem! Und: Durchhalten, Herr Broder!

Peter Eberbach, Rostock

Ob Herr Broder nun die optimale Besetzung für dieses Amt ist, bleibt sicherlich zweifelhaft. Aber für mich trifft er in dieser Sache den berühmten Nagel auf den Kopf. Schon lange frage ich mich, welche Aufgaben der Zentralrat der Juden eigentlich verfolgt. „Das gute Gewissen Deutschlands“ – nein Danke!

Annett Hornung, Berlin-Reinickendorf

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