Leserbriefe : Widerspruch wagen

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Betrifft: „Warum müssen Ärzte draufzahlen?“ vom 11./12. April 2004

Hier geht es wohl nicht um die Qualitätssicherung, sondern um die „Abwatsche“ eines zu Recht getroffenen Krankenkassenchefs, der sich die tägliche Praxis eines Niedergelassenen nicht vorstellen will und kann. Außerdem ist festzustellen, dass die Arbeitslosen wegen der Gebühr nicht mehr in die Praxis kommen, dass die Behandlungsprogramme wie z.B. das „Diabetes management Programme“ überladen und unpräzise zu nennen sind und dass die Krankenkassen ihre Kunden doch endlich aufklären sollten, dass nicht alles zu haben ist, insbesondere nicht die Originalpräparate. Und: Es steht doch außer Zweifel, dass die Ausund Weiterbildung im Ausland besser – und verzeihen Sie – ertragreicher ist als hier zu Lande. Die Einführung der Praxisgebühr belastet eine Praxis pro Quartal mit ca. 200 bis 350 Euro. Zum Schluss: Fragen wir uns gerade jetzt, weshalb wir über 400 Krankenkassen mit ihren Vorständen brauchen, die diffamieren und – wie gelesen – nicht konstruktiv diskutieren.

Dr. Jörg Heitz, Berlin-Reinickendorf

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