Leserbriefe : Wir werden auch den 50 000. Tagesspiegel lesen

Zur 20000. Tagesspiegel-Ausgabe

Ganz herzlich beglückwünsche ich Sie zu diesem besonderen Jubiläum. Ich gehöre zwar nicht zu Ihren ersten Abonnenten. Als Sie anfingen, hatte ich mich gerade aus der englischen Kriegsgefangenschaft herausgeschummelt, und ein gutes Jahr später kam ich dann endlich wieder nach Berlin – in meine Heimatstadt. Auch meine Eltern lasen damals nicht „rerum cognoscere causas“, sondern den „Tag“, aber bald stiegen wir dann um.

Wenn das so weitergeht, werden wir – meine Frau und ich – auch gern die 50000. Ausgabe des Tagesspiegels lesen. Ihnen wünsche ich weiter viel Freude und Erfolg bei der Arbeit.

Prof. Dr.-Ing. Berthold Krause,

Berlin-Wilmersdorf

Im Namen des Botschafters der Republik Polen, Herrn Dr. Marek Prawda, möchte ich Ihnen zur 20 000. Ausgabe des Tagesspiegels herzlichst gratulieren. Wir wissen die hohe Qualität sowie die Professionalität ihrer Zeitung sehr zu schätzen. Der Tagesspiegel ist nicht nur meinungsbildend, sondern zwingt auch zum Nachdenken. Es freut uns auch, dass Sie die Ereignisse in Polen immer mit Interesse mitverfolgen und versuchen, diese den deutschen Lesern nahe zu bringen. Ihre Zeitung stellt für uns eine sehr wichtige und bedeutsame Informationsquelle dar.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die nächsten 20 000 Ausgaben.

Wojciech Pomianowski,

Chargé d’affaires a.i.,

Botschaft der Republik Polen, Berlin

20 000 Ausgaben geschafft, dazu herzlichen Glückwunsch für die fast lebenslange Begleitung! Wie viele hat man davon gelesen? 10 000 Ausgaben sicher, 15 000 wohl auch, vielleicht 18 000? Zunächst als Schüler im Osten nur Ausschnitte (alles über Tiere, über den Zoo), dann als Student an der FU endlich eine richtige Zeitung von vorn bis hinten. Sonnabends wurde Der Tagesspiegel verkauft (die begehrten Wohnungsanzeigen), später in Dahlem und Lichterfelde frühmorgens ausgefahren – mit den oft skurrilen Wünschen der Prominenten. Beim Studium in Westdeutschland: Wo gibt’s den Tagesspiegel? Am Bahnhof, einen Tag verspätet. Aber man war nicht abgenabelt. Und nun steckt er seit 40 Jahren morgens im Briefschlitz, eine große Leistung! Und welche großen Federn schrieben und schreiben im Tagesspiegel! -thes, Ohff und Schwerk waren manchmal wichtiger als der Morgenkaffee. Und wie kann man heute die bewegte Welt verstehen, die Berliner Kultur inhalieren ohne den Tagesspiegel?! Gratulation, weiter so: Noch viele tausend Tagesspiegel!

Dr. Klaus Lüdcke, Berlin-Zehlendorf

Im Namen der Botschaft von Bosnien und Herzegowina in der Bundesrepublik Deutschland, aber immer auch als Ihr treuer Leser, nutze ich diese Gelegenheit, um Ihnen aufrichtige Glückwünsche für die 20 000. Ausgabe des Tagesspiegels zu senden. Mit Ihren Texten und Kommentaren haben Sie 63 Jahre der Geschichte, die turbulente Zeit der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte, dokumentiert. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut, Ihrer Hartnäckigkeit und Professionalität.

Amer Kapetanovic,

Geschäftsträger a.i., Botschaft

von Bosnien und Herzegowina, Berlin

Das Jubiläum Ihrer Zeitung ist uns ein willkommener Anlass, unseren Dank für die großartige journalistische und verlegerische Qualität Ihrer Zeitung zu äußern. Wir sind über sehr viele Jahre Abonnenten und haben immer wieder die inhaltsreichen und kompetenten Leitartikel und Kommentare geschätzt, ebenso wie die umfassenden Artikel zu politischen, wissenschaftlichen, künstlerischen und lokalen Themen.

Überraschend und einfallsreich haben wir immer wieder die Sonderserien empfunden, mit denen uns Der Tagesspiegel Wissenswertes (zum Beispiel Klinikführer) und Nützliches (zum Beispiel Ausflüge und Radtouren im Umland) nahegebracht hat.

Man kann unmöglich alles aufzählen, was Ihre Zeitung zu so einem kostbaren Bestandteil des Lebens in Berlin macht. Was wir jedoch sehr wohl können, ist unsere aufrichtige Anerkennung und einen besonders herzlichen Dank an die Herausgeber und alle Mitarbeiter des Unternehmens hiermit zu dokumentieren.

Lore Bratz und Hansjürgen von Villiez, Berlin-Dahlem

Ich bin ein Abonnent der ersten Nachwendewochen, anfangs bin ich noch jeden Tag zum Kiosk losgelaufen meinen Tagesspiegel (der extra zurückgelegt wurde) abzuholen. Wenig später kam er dann jeden morgen pünktlich, wie fast immer, in den Briefkasten. Jetzt folgt er mir sogar raus auf das Wochenendgrundstück.

Ich habe nun schon so einigen Wandel bei meinem Tagesspiegel miterlebt und muss sagen, er ist immer besser, übersichtlicher, informativer und vielseitiger geworden. Auch wenn einige Leute sich über Druckfehler oder sonstige Fehler ereifern, sage ich nur: Wer arbeitet macht halt mal auch Fehler.

Ich freue mich mit Ihnen, den 20 000. Tagesspiegel in meinen Händen halten zu können. Weiter so!

Michael Freimund ,

Berlin-Adlershof

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