Leserbriefe : Zeit für den Staat

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Betrifft: „Keine Erfolgsgeschichte“ im Tagesspiegel vom 10. Januar 2003

Statt der üblichen Tarifverhandlungsrituale hätte ich es gut gefunden, zu sagen: „Gut, der Staat ist nun mal pleite (wofür man ja wirklich nicht die Beschäftigten bestrafen kann). Wir begnügen uns jetzt für drei Jahre mit jeweils einem Prozent Lohnerhöhung (von mir aus zähneknirschenderweise auch drei Nullrunden); solange hat der Staat Zeit, seine Finanzen in Ordnung zu bringen. Dafür sagen die Arbeitgeber verbindlich zu, dass es danach für drei Jahre im öffentlichen Dienst Lohnerhöhungen geben wird, die deutlich über den durchschnittlich in der freien Wirtschaft ausgehandelten liegen werden".

Ronald Jordan, Berlin

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