Leserbriefe : Zu viel Effizienz

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Betrifft: „Schröder nennt Gersters Entlassung notwendig“ vom 27. Januar 2004

Mit großer Aufmerksamkeit habe ich die Treibjagd verfolgt. Zuerst kamen die „kleinen Klopfer“ aus dem Hause. Nun startete die zweite Runde, der erste äußere Kessel wurde aufgebaut, die Lobbyisten und die Journalisten kamen zum Einsatz. Indiskretionen und kleine unvollständige Informationshappen waren die Köder. Frisch behauptet ist halb gewonnen, und eine nachträgliche Richtigstellung liest niemand mehr. Die letzte Phase kann beginnen. Jetzt können die Entscheider unter Entscheidungsdruck gesetzt werden. Letztlich ist das Ziel erreicht, einen unliebsamen, effizienten und unbestechlichen Macher verschwinden zu lassen und alle haben mitgemacht!

Hans-Joachim Melchior, Berlin-Lichterfelde

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