Leserbriefe : Zu viel Wind

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Betrifft: „Wind gesät und Sturm geerntet“ vom 9. September 2003

Der Beitrag von Dieter Fockenbrock zum Thema Windenergie kann nicht unwidersprochen bleiben. In dem Artikel wird versucht, mit offensichtlich falschen Zahlen und abstrusen Argumentationen die momentan laufende Kampagne gegen die regenerative Stromerzeugung zu befördern.

Die Förderpolitik von RotGrün sei schuld an der „schweren Krise“ in der sich die Windbranche befinde. Als Kronzeuge wird die Firma Nordex angeführt. Richtig ist, dass die Firma Nordex durch hausgemachte Probleme in Schwierigkeiten steckt. Nicht richtig ist, dass dies die ganze Branche betrifft, siehe den Marktführer Enercon (über 30 Prozent Marktanteil). Dass die zweistelligen Zuwachsraten der letzten Jahre nicht fortgeschrieben werden können, ist auch nicht erst seit gestern bekannt.

Grundsätzlich sei bemerkt, dass jeder Kostenvergleich von Windstrom mit konventionell erzeugtem Strom gesundheitliche, ökologische und soziale Folgekosten der Stromerzeugung mit berücksichtigen muss.

Klaus Würthele (Idaswind), Bad Doberan

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