Leserbriefe : Zur Bildung bewegen

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„Ausländerquote für Schulen in Dahlem“ vom 23. Mai 2006

Endlich kommt Bewegung in die Diskussion um die Situation an Berliner Schulen. Leider für viele Eltern und Kinder zu spät. Auch wir gehören zu den Eltern, die aufgrund der hohen Quote (80 Prozent) von Kindern mit nichtdeutscher Herkunft an der Grundschule im Einzugsbereich aufgeben und viel Geld und Zeit investieren und wegziehen. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der neuen Wohnung: Welche Schule gehört zum Einzugsbereich?

Leider verschließt Herr Böger weiterhin seine Augen vor den Realitäten dieser Stadt und nimmt hin, dass die Ausbildung der Berliner Kinder abhängig vom Wohnort und der entsprechenden Schule ist. Ich kann nur die Forderung unterstützen, den Eltern die freie Wahl der Grundschule zu ermöglichen. Nur so verhindert man, dass immer mehr Familien mit Interesse an Bildung aus den „schwierigeren“ Bezirken wegziehen und die Probleme sich dort dadurch verschärfen.

Meine Hoffnung ist, dass die Diskussion weitergeht und die Verantwortlichen auch die notwendigen Entscheidungen treffen werden.

Britta Sommer, Berlin-Schöneberg

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