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Als Kunde konnte man das sowieso nicht verstehen: Wer seinen Telefon und Internetanschluss bei der Telekom hatte, musste feststellen, dass die T-Com nicht wusste, was man mit T-Online vereinbart hatte. Jetzt soll das Chaos ein Ende haben, denn auch strategisch hat das unabgestimmte Verhalten der beiden Konzernteile dem Unternehmen geschadet. Beide haben sich zu viel Konkurrenz gemacht, sich gegenseitig Kunden abspenstig gemacht und – wie etwa bei der Entwicklung der Online-Musikplattformen – teuer nebeneinanderher gearbeitet. Mit der Wiedereingliederung der T-Online soll das nun ein Ende haben. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hat dafür auch schon personell vorgesorgt. Im Vorstand wird es künftig nur einen Manager, Walter Raizner, geben, der das Festnetz- und Internetgeschäft verantwortet. Die Telekom-Aktionäre könnten davon langfristig profitieren. Die T-Online-Aktionäre haben das Nachsehen. vis

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