Meinung : Matthies meint: Neues vom großen Bruder

Wir dürfen vermuten, dass die Nachrichten aus New York buchstäblich um die Welt gegangen sind, auch zu Eskimos und patagonischen Schafhirten. Fünfjährige wissen Bescheid, Neunzigjährige sowieso, und die Einzigen, die nichts gehört haben ... Da kommen Sie nicht drauf: eine Hand voll Leute in Belgien, Dänemark und Südafrika, Insassen von "Big Brother", sitzen da und ahnen nichts Böses, während draußen die Psychologen brüten. Das schöne Projekt aufgeben? Die Situation ist einigermaßen haarsträubend, und man könnte es als Beweis nehmen, dass ein blödes Projekt auch im Krisenfall nur Blödsinn erzeugt. Wie lange ist es her, dass wir in Deutschland über die Sendung diskutiert haben? 10 Jahre? 20? Vielleicht hat deshalb noch niemand Zlatko und Co. um Analyse der Attentate gebeten, als, ähm, Experten für klaustrophobische Situationen. Kommt noch? Ja, das müssen wir jetzt wohl befürchten.

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