Meinung : Matthies meint: Was Ost-Bräute wollen

Lassen wir uns bloß nicht davon täuschen, dass die Frauen alle so nett daher schauen: Die feministische Weltverschwörung geht ihren Weg. Scheingefechte wie etwa Schwarzer-Feldbusch streuen uns ein wenig Sand in die Augen - aber es bleibt dabei, dass der Mann als solcher etwa so viel Chancen hat wie ein Frosch, der schon halb im Hals des Storchs steckt. Na, jedenfalls prinzipiell. Denn einer hält den Zeitläuften noch Stand, stemmt sich gegen die skrupellose Schwanz-ab-Politik leitender Feministinnen und sagt, was Sache ist: Klaus Löwitsch. Gerade von zwei Emanzen, einer Richterin und einer Staatsanwältin, wegen fahrlässigen Vollrauschs zu 27 000 Mark Strafe verurteilt, gibt er uns ein Exempel ungebrochenen Rechtsbewusstseins: Ich bin unschuldig, ich zahle nicht, dass das klar ist. Revision! Bundesverfassungsgericht! Filmfestspiele? Film ... Wieso das? Ach ja: Löwitsch will den selbst erlebten Skandal verfilmen, mit Löwitsch in der Titelrolle. "Was Ost-Bräute wollen" wäre ein schöner Titel. Die Geschichte eines Jungen, der früh von Erzieherinnen auf den Topf gezwungen wird, Zuflucht im Schauspiel sucht, von Besetzungscouch zu Besetzungscouch zieht und dort von skrupellosen Produzentinnen missbraucht wird, bis ihn eine ehemalige DDR-Bürgerin und feministische Agentin heimtückisch in ein Gespräch verwickelt. Explosionen! Waghalsige Stunts! Feuergefechte! Bringt Wahnsinns-Einschaltquoten: ca. 5,15 Promille.

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