Meinung : Mazedonien: Angst haben und Angst machen

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Zum Thema Dokumentation: Fischers Bundestagsrede in Auszügen.
Chronologie: Auslandseinsätze der Bundeswehr
Hintergrund: Die NATO-Operation "Essential Harvest"
Die Aufgaben: Was die Bundeswehr in Mazedonien erwartet.
Die Beteiligten: Welches Land wieviel Soldaten nach Mazedonien schickt Fraktionschefs und Generalsekretäre verfügen über differenzierte Methoden, um Abgeordnete zu bestrafen, bei Stellenbesetzungen etwa oder mit (Nicht-) Einladungen zu Parteiveranstaltungen. Peter Struck und Franz Müntefering hätten also nicht unbedingt gleich die "dicke Berta" rausholen müssen. Dass die beiden den 19 SPD-Abweichlern bei der Mazedonien-Abstimmung dennoch damit drohen, von der Partei nicht wieder zum Bundestag aufgestellt zu werden, hat wohl mit ihrer eigenen Nervosität zu tun. Struck und Müntefering verbreiten Furcht, weil sie selbst sich vor der nächsten Abstimmung im Bundestag fürchten, wenn es um die Verlängerung des Mazedonien-Mandats geht. Dass die Nato mit ihren dreißig Tagen nicht auskommen wird, scheint immer wahrscheinlicher. Nicht weil die UCK ihre Waffen nicht abgeben würde, sondern weil das mazedonische Parlament die Verfassungsänderungen nicht hinbekommt. Doch erst wenn der albanischen Minderheit mehr Rechte zugestanden werden, können die restlichen Waffen eingesammelt werden. Struck und Müntefering betreiben keine Politik der ruhigen Hand, sondern der geballten Faust.

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