Merkel und Sarkozy : Zurück im Rettungsalltag

Zwischen den Jahren haben Merkel und Sarkozy einiges zur Erheiterung der Youtube-Gemeinde beigetragen. Nachdem der Satire-Clip zum „90. Euro-Rettungsgipfel“ verdeutlicht hat, wie weit die Anstrengungen der Kanzlerin und des französischen Präsidenten sowie deren verteilte Rollen bei der Stabilisierung der Gemeinschaftswährung schon in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit eingedrungen sind, wird es jetzt wieder ernst. Ade Champagnerlaune, Bonjour Tristesse: Ab heute regiert wieder der Euro-Rettungsalltag. Dabei wollen Merkel und Sarkozy in Berlin ihre Entschlossenheit zeigen, wenn es darum geht, die Beschlüsse des Gipfels vom Vormonat in vorzeigbare Ergebnisse umzumünzen. Aus der EU, so verlangt es Merkel als Europas Chef-Architektin, soll eine „Stabilitätsunion“ werden, und Sarkozy bleibt nicht viel anderes übrig, als die Berliner Blaupause auch in seiner Heimat umzusetzen. Das Vorhaben ist schwierig genug – denn es ist keineswegs ausgemacht, dass es Sarkozy gelingt, eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in Frankreichs Verfassung zu verankern. Zudem werden Merkel und Sarkozy von schlechten Nachrichten aus Griechenland eingeholt. Hellas, das Epizentrum der Krise, kommt nicht zur Ruhe. Und genauso wenig das Rettungs-Duo „Merkozy“. ame

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