Ministerien in der großen Koalition : Nicht wie es euch gefällt

Ehe sich die Meinung wieder ändert: Es ist vollkommen richtig, dass sich die mutmaßlichen Koalitionäre erst über Inhalte und danach übers Personal einig werden wollen! Alles andere würde erstens beim jeweiligen Parteivolk Unwillen hervorrufen, besonders bei den Genossen. Zweitens gehört sich das auch inhaltlich so. Denn nach einem – hoffentlich stattfindenden – Neuzuschnitt des in seiner jetzigen Form veralteten Kabinetts können umso besser diejenigen gefunden werden, die dazu passen. Nur irgendwelche Ämter nach Gefallen zu verteilen, wäre grundfalsch. Als Beispiel: Die Sozialdemokraten hätten gar keinen, der das Finanzministerium wie Wolfgang Schäuble ausfüllen könnte. Allerdings wäre vorstellbar, einem von ihnen Wirtschaft, Infrastruktur und Energie anzuvertrauen. Oder das Amt für Auswärtiges und Entwicklung, das dringend zusammenwachsen muss, wo es zusammengehört. Vor allem aber darf es zahlenmäßig nicht mehr Bundesministerien geben. Warum? Ist doch logisch: Wer wie die SPD sagt (und glaubt), nur Steuererhöhungen brächten dem Staat genug Geld für grundlegend positive Veränderungen, der darf auch nicht einen einzigen Cent für zusätzliche Ressorts ausgeben. cas

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