Museum für Naturkunde : Das Lächeln der Dinos

Der Bund beteiligt sich am Berliner Naturkundemuseum - ein längst überfälliger Schritt.

Als „Archiv der Schöpfung“ hat Forschungsministerin Annette Schavan das Berliner Museum für Naturkunde bezeichnet. Da spricht die promovierte Theologin, der die Darwin’sche Evolutionstheorie vielleicht doch noch den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagt. Ob Schöpfung oder Evolution, Berlin kann sich über diese Ministerin freuen. Annette Schavan hat den Weg des Naturkundemuseums in die Leibniz-Gemeinschaft frei gemacht. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte an den Leibniz-Instituten, mit ihm ist ein zuverlässiger Partner für das Museum hinzugekommen. Auch für das Deutsche Rheumaforschungszentrum endet die Zitterpartie, vom chronisch klammen Berlin abhängig zu sein. Das Berliner Naturkundemuseum ist neben dem in London und Paris das größte in Europa. In diesen Ländern sind die Naturkundesammlungen selbstverständlich ein Schatz, der dem ganzen Land gehört. Deutschland hat das nun nachgeholt. In seiner neuen Ausstellung entwirft das Berliner Museum ein grandioses Panorama, das vom Urknall bis zur Entwicklung des Menschen und zur Gegenwart reicht. Nun ist auch die Zukunft gesichert. wez

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben