Meinung : Nicht aus der Portokasse

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Zu den Hochwasserfolgen schreibt die „Magdeburger Volksstimme“:

Wie groß die Schäden sind und noch werden, lässt sich nicht absehen. Sicher ist, dass viele Milliarden notwendig sein werden. In gewisser Weise erinnert die Situation an 1990, als Deutschland vor der gewaltigen Aufgabe stand, die Vereinigung zu finanzieren. Wider besseres Wissen lehnte Kohl eine Steuererhöhung ab, weil Bundestagswahlen nahten und redete von der Portokasse. Die gewaltigen Summen, die wir jetzt brauchen, sind nur durch ein zeitlich begrenztes nationales Notopfer aufzubringen, am besten ausgerichtet an Einkommen und Vermögen. Hoffentlich ist die Politik diesmal klüger wie mutiger und erliegt nicht der Versuchung, über den Solidarpakt II oder Umschichtungen der wahren Herausforderung auszuweichen.

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