Meinung : Nicht ausgezeichnet

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Gerhard Schröder, der Anführer des pazifistischen Europa, hat in Washington ein Auftauen der Beziehungen mit George W. Bushs Amerika erreicht. Der Gipfel im Weißen Haus, der erste seit zwei Jahren, war die Gelegenheit, um das Kapitel der harten Konfrontation über den Irakkrieg abzuschließen. Für den Regierungschef des rotgrünen Deutschland – der dem Nein zu einem Angriff gegen Saddam Hussein teilweise seine Wiederwahl 2002 verdankte – ist es zweifellos ein Image-Erfolg, der auch an der innenpolitischen Front wichtig ist. Aber die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind, wie Bush nach den Gesprächen erklärt hat, „gut“. Das heißt nicht sehr gut und auch nicht ausgezeichnet.

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