Meinung : Nichts Neues

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In den vergangenen zwei Jahrhunderten haben alle Staatschefs in Haiti mit Gewalt an der Macht bleiben wollen. Derjenige aber, den die Haitianer einst als einen „Retter“ angesehen haben, war eindeutig der schlimmste Machthaber. Aristide hat sich wie der Chef eines Clans aufgeführt und alle verraten, die ihn unterstützt hatten. Dieser Verrat war besonders schmerzhaft für die Haitianer, die in Aristide einen Mann Gottes sahen, der für sie die absolute Hoffnung verkörperte. Diese Menschen fühlen sich jetzt verlassen. Unterdessen ist der Kampf um die Macht in Portau-Prince zur Abrechnung unter Ganoven geworden. Das Ausland wird angesichts des absehbaren humanitären Dramas nicht lange ruhig zusehen können.

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