NRW-CDU : Bittere Wahrheit

Die NRW-CDU bleibt das große Sorgenkind der Bundespartei. Es ist auch nicht übertrieben zu sagen, dass sie über Jahre als Sauhaufen galt. Viele Politiker, bekannte, haben sich daran versucht, eine erfolgreiche Gemeinschaft aus Rheinländern und Westfalen zu machen, Kurt Biedenkopf, Bernhard Worms, Norbert Blüm, die Ahnenreihe ist lang. Einer, dem es kurz gelungen war, ist Jürgen Rüttgers, und der ist am Ende auch gescheitert. Nun also Norbert Röttgen. Wobei die Westfalen hinter vorgehaltener Hand sagen werden: Der Westfale hält, was der Rheinländer verspricht. Und die Rheinländer in der CDU handeln, wie überliefert ist, nach dem Satz: Guter Mann – müssen wir kaputt machen. Anekdoten? Die bittere Wahrheit! Insofern sind Krokodilstränen bei denen dabei, die Röttgen nachweinen. Es ist mehr Sentimentalität. Jetzt stehen Karl-Josef Laumann (Westfale) und Armin Laschet (Rheinländer) zur Wahl. Keiner von beiden wird den stärksten Landesverband, der ein Drittel aller Delegierten auf Bundesparteitagen stellt, so nach vorne bringen, wie es seiner zahlenmäßigen Bedeutung entspricht. Angela Merkel muss sich in der Hinsicht keine Sorgen machen. cas

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