Obamas Zahlen : Nicht in Schwung

Ja, es gibt auch Kritik an Barack Obama, auch berechtigte. Viele von denjenigen, die große Hoffnungen in ihn gesetzt hatten, damals, äußern sich heute stark enttäuscht. Abgese      hen von solchen Ungeheuerlichkeiten wie Guantanamo oder den Sicherheitsgesetzen oder dem Drohneneinsatz (und die Liste lässt sich verlängern) – die USA haben inzwischen fünf Billionen Dollar mehr Schulden als zu seinem Amtsantritt. Jede vierte Brücke, jede vierte Eisenbahnmeile, jede zweite Schleuse muss erneuert werden. Die Infrastruktur ist in einem verheerenden Zustand, ob Strom oder Straße. Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung, trotz gigantischer Summen, die hineingepumpt wurden. Und die Arbeitslosigkeit ist auf einem Stand geblieben, der auf die Dauer für die Gesellschaft wie ein Krebsübel ist – und das unter einem Demokraten. Daran ändern auch die neuesten Zahlen wenig bis nichts. Ja, ja, es gibt besonders viel Kritik an Obamas republikanischem Gegenkandidaten. Und es kann sein, dass der amtierende Präsident wegen Mitt Romney im Amt belassen wird. Aber das ist noch keine Leistung. Eine Wiederwahl schützt vorm Scheitern nicht. cas

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