Meinung : Offenes Brandenburg

„Entfremdung statt Fusion“ vom 29. Juli

Wenn in Brandenburg Richter nur noch werden kann, den die Linke, die früher Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) hieß, aus einem kleinen Kreis von Landeskindern auswählt, dann kann man sich ausmalen, dass später manches Urteil nur noch aus dem eingeengten Tunnelblick der „kleinen DDR“ zu verstehen sein wird.

Das Richteramt ist wichtig. Das Auswahlverfahren muss sich also ausschließlich an der Qualität der Bewerber orientieren und darf nicht mit einer lokalen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme verwechselt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass Frau Gisela von der Aue nicht wieder nur lautstark lamentiert, sondern schleunigst handfeste rechtliche Schritte gegen diese Verletzung der EU- Grundsätze einleitet.

Auch auswärtige Bewerber um ein Richteramt sollten dies tun.

Dr. Tilman Ulrich, Kleinmachnow

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