Meinung : Ohne Vertrauen

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Die amerikanische und die britische Regierung beschäftigen sich zu sehr mit ihren Informationsstrategien daheim. Ob die früh vermeldete Einnahme von Umm Kasr, das Ausmaß des angeblichen Aufstandes in Basra oder die „Hinrichtung“ britischer Soldaten, stets war ein hohes Maß an Fehlinformation zu beobachten. Das ist nicht gerade dazu geeignet, das Vertrauen der besorgten Bevölkerung hier und in den Vereinigten Staaten zu stärken. Viel wichtiger aber ist jetzt die Botschaft, die die Koalition den Irakern und der arabischen Welt insgesamt sendet. Alles weist darauf hin, dass die Chancen für einen Volksaufstand überschätzt worden sind. Weitaus größere Anstrengungen sind nötig, um die Iraker davon zu überzeugen, dass jede „Invasion“ nur vorübergehend ist.

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