Meinung : Old Germany

„Maß und Anmaßung“ und „Wer braucht die Queen?“ vom 5. Februar

Das Problem des gestörten Preis-Leistungs-Verhältnisses von amtierenden und pensionierten Staatsoberhäuptern ist ökonomisch auf dem Weg von einer Demokratie zur Expertokratie mit fachlich und persönlich geeignetem politischen Personal durch die Realisierung eines Einsparpotentials von 30 Mio. Euro zu lösen, und zwar durch die Auflösung des Amtes. Den Empfang von Sternsingern, Dinner zu Ehren ehemaliger Außenminister, Neujahrsempfänge und die Verleihung von Orden, können die nächsten 16 Jahre im Ost-West-Wechsel die Ministerpräsidenten der Länder übernehmen. Die gute Figur des Bürgermeisters von Bremen während der Vakanz zwischen den letzten beiden Bundespräsidenten lässt auf eine bunte, jährliche Abwechslung im Schloss Bellevue ohne Filzansatz hoffen. Das Schloss bleibt ein Schloss und wird kein Tollhaus, teure Pensionen werden ebenso gespart wie die Bundesversammlung und nahezu unmögliche Amtsenthebungsverfahren.

Alternativ können wir natürlich auch Old Germany als 17. Staat von der Queen mitrepräsentieren lassen. Also auf Ihre Frage „Wer braucht die Queen?“ heißt die Antwort: „Wir möglicherweise!

Dr. Thomas G. Langohr, Flein

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