Meinung : Opfer bringen

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Der Zürcher „Tages Anzeiger“ schreibt zum Milliarden-Kredit des Internationalen Währungsfonds für Brasilien:

Solange ein Land dauernd mehr als die Hälfte der Exporterlöse in den Schuldendienst pumpen muss, fehlen ihm die Mittel, um Schulen, das Transport- und Rechtswesen zu verbessern. Das Kernproblem vieler Länder Lateirikas löst der IWF-Schlepper nicht, wenn er nach Gutdünken des Lotsen USA mal Uruguay, mal Brasilien eine Rettungsleine zuwirft. Besteht wie in Brasilien die Gewähr, dass begünstigte Länder nicht wieder sorglos auf Pump leben, führt kein Weg am Erlass von Schulden vorbei. Das fordert auch den Gläubigern ein Opfer ab.

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