Meinung : Opferlamm

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Charles Taylor hat Liberia verlassen. Der frühere Kriegsherr und Präsident hat ein neues Leben im Exil in Nigeria begonnen. Sein bizarrer Abschied, bei dem er sich als Opferlamm dargestellt hat, war ein weiterer Beleg dafür, dass er weg musste. Nicht Taylor sondern der gewöhnliche Bürger in Liberia ist das Opfer. Immerhin schaffte der ExPräsident einen vernünftigen Satz, ehe er abzog. Das war die Aufforderung an die internationale Gemeinschaft, die Herausforderung in Liberia durch Hilfeleistungen anzunehmen. Am wichtigsten ist jetzt, dass die USA Einfluss und wirtschaftliche Macht nutzen und sowohl den UN-Plan über größere Einsatzkräfte wie auch die Verhandlungen über die Zukunft des Landes mittragen.

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