Meinung : Patentlösung für Rudi V.

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Zu den Mächtigen dieser Welt zählen wir den Papst, die Präsidenten Russlands und der USA, dazu Bill Gates und Jürgen Schrempp, Micky Maus und Madonna; auf den Präsidenten des Europäischen Patentamts dagegen kommt niemand. Ein Fehler, wie sich bald herausstellen könnte, denn dieser Behörde liegt jetzt der Antrag vor, ein Patent für „richtig leckere Currywurst“ zu erteilen. Wird er angenommen, kontrolliert Greenpeace jegliche Herstellung und Verwertung unserer Nationalnahrung. Was das insbesondere für den norddeutschen Raum bedeutet, muss hier nicht weiter ausgeführt werden; hoffen wir darauf, dass es Greenpeace nicht wirklich um die Wurst, sondern eher um abstruse Patentpraktiken wie beim Brustkrebs-Gen geht. Falls aber nicht, nehmen wir hier schon mal vorsorglich Patentschutz in Anspruch für Wiener Schnitzel und Ente süßsauer; Rudi Völler sollte sich fürs Achtelfinale das Recht der alleinigen Nutzung von Kopfball und Elfmeter sichern. Der Effekt: Setzt der Gegner zum Schuss an, greift nicht mehr der Schiri ein, sondern der deutsche Patentanwalt. Eckbälle dürfen nur noch hinter den Kasten, Einwürfe kosten Gebühr. Sollten die anderen daran was zu meckern haben, können sie sich ja bei Greenpeace beschweren.

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