Meinung : Profitabel

„Kostenlos beraten“ vom 9. September

Bei der kritisierten kostenlosen Energiesparberatung für einkommensschwache Haushalte (Vorschlag von Bundesumweltminister Altmaier) werden vom Staat eben keine „neuerfundenen Geschenke“ verteilt. Gerade die Allgemeinheit, sprich: der Steuerzahler, profitiert gleich in mehrfacher Hinsicht. Weniger Energieimporte, weniger Förderung für neue Kraftwerke, weniger staatliche Zuschüsse für Heizung, Strom und Wasser. Die Energie- und Klimaschutzagenturen und die Caritas haben seit 2009 über 70 000 Bezieher von Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Sozialhilfe kostenlos zum Energiesparen informiert, vor Ort in ihren Wohnungen. Jeder Haushalt und damit am Ende auch die öffentliche Hand spart nachweislich über 15 Prozent Stromkosten durch dieses Programm.

Volker Gustedt, Pressesprecher,

Berliner Energieagentur

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