Rente : Gut und gerecht

In der Verschuldungskrise gibt es einen Lichtblitz der Hoffnung. Hoffnung für die Jüngeren, die den Großteil der Zinsen für die Schulden bezahlen müssen, die die Generationen vor ihnen angehäuft haben: Deutsche Frauen und Männer gehen wieder länger arbeiten und später in Rente. Das ist aus mehreren Perspektiven gut und gerecht. Gut ist es, weil länger arbeitende Menschen länger Steuern und Sozialabgaben bezahlen. Gerecht ist es, weil auch die Älteren ihren Beitrag dazu leisten, dass die solidarisch finanzierte Rentenversicherung nicht zu einem sozialpolitischen Trümmerhaufen verkommt. Gut ist es, weil Ältere mit ihrer Erfahrung länger am Produktionsprozess und damit auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Gerecht ist es, weil Jüngere nicht immer weiter steigende Sozialbeiträge verkraften müssen. Gut ist es, weil die Unternehmer offenbar mehr und mehr einsehen, dass Ältere gute Arbeit leisten. Gerecht ist es, weil die Jüngeren noch länger werden arbeiten müssen, um ohne Abschläge in den Ruhestand gehen zu können. Gut ist es, weil es zeigt, dass in der sozialen Marktwirtschaft eine ganze Menge ganz gut funktionieren kann. Und es besteht Hoffnung, dass es noch besser und gerechter wird: Die Rente mit 67 kommt. lha

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