Meinung : Respekt, bitte

„Tschüss Ampelmann“ vom 19. Februar und „Nur Zwang hilft“ vom 23. Februar

Es ist zu befürchten und traurig zugleich, dass die von Herrn van Bebber beschriebenen rücksichtslosen Verhaltensweisen nur durch drastische Maßnahmen zu reduzieren sind. Der von ihm aufgeführte Personenkreis lässt

sich erweitern: Nicht alle, aber 99 Prozent der im Freien Rauchenden entledigen sich ihrer Kippe genau an der Stelle, an der sie sich gerade aufhalten. Selbst ein zwei Meter entfernter BSR-Behälter findet keine Beachtung.

Nicht alle – aber zu viele Menschen entsorgen ihren (Sperr-)Müll auf Bürgersteigen und Plätzen, werfen ihn über Brückengeländer und Zäune hinab in die Böschungen von U- und besonders S-Bahn. Diejenigen, die sich verantwortlich fühlen für eine lebenswerte Stadt, können nicht einfach darüber hinwegsehen.

Sabine Stamm-Balderjahn,

Berlin-Lichterfelde

Freundlich massive Einsätze der Ordnungskräfte fordert Werner van Bebber zu Recht – und sicher auch ergebnislos, so wie offenbar ortsüblich. So wurde zum Beispiel vor rund einem Jahr seitens des Polizeipräsidenten und des

Innensenators auf Anfrage schriftlich versichert, man werde sich im Jahr 2012 energisch um Fahrradrüpel kümmern, etwa im Sinne einer Wiederherstellung von Fußgängerrechten auf Bürgersteigen. Hat jemand etwas davon gemerkt?

Reinhold Scheck,

Berlin-Tiergarten

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