Rot-Grün : Arithmetiker

So sehen Sieger aus, wie? Die SPD kommt in der jüngsten Umfrage auf stolze 24 Prozent. Das ist doch schon was, nach zwischenzeitlich 30 Prozent plus vor der Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat, oder? Nun gut, immerhin hat sie gerade mal wieder leicht zugelegt. Und die Grünen? Die haben auch ein Prozent gewonnen – nur zusammen reicht es immer noch nicht. Bei Weitem nicht. Noch dazu, nachdem die Grünen mit ihrem Steuerbeschluss einiges getan haben, einem großen Teil ihrer Klientel – den umweltbewussten, gesellschaftlich engagierten Wohlhabenderen – zu signalisieren, dass sie gar nicht so viel Wert auf ihre Stimme legen. Allerdings werden all die anderen sie deshalb nicht eher wählen, die Reichen nicht, die (vergleichsweise) Ärmeren auch nicht. Noch sagen es Grün-Affine nicht offen, darum ist die Partei in Umfragen stabil. Aber wenn die in die Wahlkabine gehen, sofern sie gehen, dann … könnte die Quittung kommen. Und was den Grünen wehtut, tut der SPD weh, mit ihrem Spitzenkandidaten, für den vor allem Finanzkompetenz sprechen soll. Woher soll da die Zuversicht kommen? Nur wenn sie wieder einmal in einer Umfrage siegen, werden Wähler und Wahlkämpfer an Rot-Grün glauben. cas

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