Meinung : Schauplatzwechsel Seitenwechsel Stimmungswechsel

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Das britische Boulevardblatt „The Sun“ kommentiert die Lage in Kaschmir:

Ein Krieg geht zu Ende, ein anderer kündigt sich möglicherweise an. Bush und Putin unterzeichnen den Moskauer Vertrag, gleichzeitig beginnt es anderswo zu brodeln. Ein Atomkrieg zwischen Indien und Pakistan ist immer noch möglich – eine Katastrophe für die Umwelt, die Wirtschaft und die Politik rund um den Globus, von den Menschen gar nicht zu reden. Bush, Putin und Tony Blair sind die einzigen Politiker, die eine Chance haben, die zwei Länder zu einer friedlichen Lösung zu bewegen.

„The Sunday Telegraph“ (London) meint zu Renate Künasts „Teuro-Gipfel“:

Es ist klar, dass die neue Währung nach einem problemfreien Start schnell Sympathien verliert. Die Regierungsinitiative markiert einen Richtungswechsel. Bis vor ein paar Wochen hatte Schröders rot-grüne Koalition darauf beharrt, dass die Ablösung der Mark durch den Euro nicht zu höheren Preisen geführt habe. Doch jetzt, mit der Bundestagswahl in Sicht und Hinweisen auf eine Euro-Inflation, hat sie beschlossen, sich auf die Seite der Verbraucher zu schlagen und dem Einzelhandel die Schuld zu geben.

„Bild am Sonntag“ betrachtet die FDP:

Seit Desperado Möllemann auf antiisraelischen Populismus setzt und Parteichef Westerwelle schwach aussehen lässt, prügelt der Kanzler fast täglich auf die FDP ein. Möllemann und die FDP zu bekämpfen heißt für ihn, die eigene Partei aufzuwecken und resignierte SPD-Wähler zurückzuholen. Auf sozial-liberale Gedankenspiele kann er keine Rücksicht nehmen. Die Vorstellung, Möllemann könnte Minister in einem Kabinett Stoiber werden, ist für parteipolitisch Ungebundene der erste Anlass seit langem, über eine Verlängerung von Rot-Grün nachzudenken.

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