Meinung : Schröder in der Krise

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Der letztliche und eindeutige Verlierer beim Spiel um einen Krieg im Irak wird Deutschland sein. Es ist schockierend, dass ausgerechnet der deutsche Bundeskanzler derart viel Sand in das Getriebe der internationalen Solidarität streut. Schröder verteidigt sich damit, dass er sich nur den Interessen der Bevölkerung verpflichtet fühlt. So spricht der Provinzpolitiker. Hier enthüllt Schröder, wie viel ihm noch zum Staatsmann fehlt. Er geht auch völlig an der deutschen Debatte darüber vorbei, ob nicht auch Pazifismus den Weg nach Auschwitz geebnet hat. Insgesamt bezieht sich Schröder auf nichts anderes als seine engen kleinen Eigeninteressen. Er steckt in einer tiefen Krise.

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