Meinung : Seichte Beichte

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Die „Stuttgarter Zeitung" schreibt über Kindesmissbrauch in der Kirche:

Die Demutsgeste von Johannes Paul II. und den US-Kardinälen erinnert an ein Lippenbekenntnis, weil persönliche Konsequenzen ausbleiben. Der Bostoner Erzbischof Bernard Francis Law, wohl der größte Vertuscher in den Reihen des US-Klerus’, tritt nicht zurück. Dafür predigt man nun „null Toleranz“. Notorische Sextäter sollen aus den Reihen der Geistlichen verschwinden. Dies ist längst im Kirchenrecht vorgesehen. Unverständlich erscheint, dass das Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit staatlichen Gerichten erst am Ende eines schmerzlichen Lernprozesses steht.

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