Meinung : Sensibles Geld

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Die niederländische „Volkskrant“ schreibt über die europaweite Wirtschaftskrise und die Ängste der Bevölkerung:

Die europäischen Volkswirtschaften erleben schwierige Zeiten. Harte Einschnitte sind erforderlich, und schwierige Entscheidungen müssen getroffen werden. Da rächt es sich schnell, dass es eine Wirtschafts- und Währungsunion gibt aber keine politische Union. Eine gemeinsame Währung erfordert eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, aber eine gemeinschaftliche politische Autorität fehlt in der Euro–Gruppe. Jetzt, zum Zeitpunkt der Bewährung, entsteht sofort die Gefahr, dass alles schief geht. Bisher ist der Euro einigermaßen stabil geblieben. Aber die Einführung der Währung hat das Preisniveau schnell steigen lassen. Es droht Inflation. Härte und Stabilität des Euro vertragen keine Experimente oder politische Uneinigkeit. Die Union muss politisch zusammenwachsen – schnell.

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