Meinung : Sicherheits- überprüfung

„Jugendarbeit nur mit Führungszeugnis“vom 19. April

Im Staatsdienst muss sich grundsätzlich jeder Bedienstete einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Es geht um die Sicherheit des Staates, es geht um Geheimnisschutz, um Vertrauensschutz. Je sensibler der Aufgabenbereich, umso intensiver fällt die Überprüfung aus. Dafür gibt es einen ganzen Behördenapparat.

In der Kinder- und Jugendarbeit gibt es keine Überprüfung von Bewerbern oder bereits Beschäftigten. Vielleicht mal ein polizeiliches Führungszeugnis.

Dabei geht es hier um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch, es geht um die Unversehrtheit ihrer Lehrern, Erziehern und Betreuern anvertrauten Entwicklung, es geht um ihr Leben.

Ein verdachtsunabhängiges Kontrollsystem könnte helfen, wenigstens nicht völlig tatenlos der nächsten Katastrophe entgegenzugehen.

Volker Amler, Berlin-Prenzlauer Berg

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